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Gassigeschichte #13 – Mit Hund und Fahrrad habe ich immer Vorfahrt!

Und wieder einmal berichte ich aus unserem Alltag mit einem Hund. Diesmal habe ich eine Gassigeschichte über das Thema Hund und Fahrrad für dich! Was erlebt man nicht alles so mit anderen Hundehaltern und dies egal, ob man mit oder ohne Hund unterwegs ist. Vor einiger Zeit war ich schon früh – allerdings ohne Boerne – mit dem Fahrrad unterwegs. Durch die frühe Stunde war es wirklich noch ziemlich dunkel draußen und selbst die Kinder und Jugendlichen, die schon auf dem Weg zur Schule waren, hatten Licht an ihren Fahrrädern an. Ich fuhr also in Ruhe und entspannt auf dem ansonsten relativ schwach ausgeleuchteten Radweg, als ich plötzlich eine Vollbremsung mit der Rücktrittbremse hinlegen musste! Was war passiert?

Mir kam – mit ziemlich flotter Geschwindigkeit – ein Radfahrer entgegen. Erstmal war das natürlich nicht schlimm, der Weg war breit genug und wir hätten locker voreinander ausweichen können. Dieser Radfahrer hatte allerdings kein Licht an und ich konnte ihn daher erst sehen, als er nur noch wenige Meter von mir entfernt war. Das erschreckt einen dann schon! Und der nächste Schreck kam dann sofort dazu:

Hund und Fahrrad

Wir hätten ja locker rechts aneinander vorbeigleiten können, aber: …Naja ihr ahnt sicherlich schon, dass das so nicht funktionierte. Der Herr hatte nämlich einen Hund an der Leine. Zwar an einer Flexileine (also immerhin gab es eine – nicht wie in diesem Fall hier ohne Leine), aber diese spannte sich bald über den gesamten Weg! Der Hund entschied sich nämlich plötzlich die Seite zu wechseln! Dies war ja dank der Flexibilität der Flexileine kein Problem! Es schien, dass der Besitzer sich des Namens der Leine oder deren Gebrauch nicht ganz klar war, so dass er seinen Hund und mich fahrlässig in diese – sich jetzt gefährlich entwickelnde Situation – gebracht hatte. Ich konnte gerade noch rechtzeitig bremsen, bevor ich den Hund über- oder umfuhr und seinen naiven Halter vom Fahrrad riss! Gleichzeitig hätte sich wahrscheinlich die Flexileine in meinem Vorderrad verheddert und auch mir das Gleichgewicht genommen.

Wie du weißt bin ich kein riesiger Rollleinen-Fan, aber auch kein absoluter Gegner. Wann wir die Leine für Boerne nutzen, kannst du hier nochmal nachlesen. Es gibt aber Momente, in denen ich diese Leine verfluche und absolut nicht verstehen kann, wieso man diese Leine in manchen Momenten wirklich benutzen muss. Dies war so ein Fall. Warum musste der Herr mit Hund an Rollleine UND Fahrrad unterwegs sein? Reichte hier nicht eine normale Leine? Diese hätte schließlich allen Beteiligten einen klaren Weg garantiert. Es gibt einfach Situationen, in denen der Hund nicht schnüffeln muss. Nämlich dann, wenn man gerade Sport in Form von Fahrradfahren macht, es stockdunkel ist und man sich dazu noch ohne jegliche Lichtquelle im Eiltempo fortbewegt.

Naja dich interessiert bestimmt, wie der Radfahrer sich bei mir dafür entschuldigt hat, dass er ohne Licht und mit einem unkontrollierten Hund in seiner Nähe, fast für einen Unfall gesorgt hätte. Ich war ganz schön überrascht, er hat mich nämlich erstmal ordentlich angeschnauzt, weil ICH fast seinen Hund überfahren hätte. Von wegen, keine Augen im Kopf und so. Ich war zu geschockt um direkt darauf zu reagieren. Als er dann schon weg war dachte ich: Augen habe ich im Kopf, aber du wenig Hirn!

Jetzt möchte ich aber unbedingt mal wissen, ob du schon einmal in einer solchen Situation gewesen bist. Wie hättest du reagiert?

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2 comments

  1. Zum Glück in so einer Situation noch nicht. Aber ich erinnere mich gerne daran, wie mir früher oft bei unserer Morgenrunde ein Herr mit seinem Labrador begegnet ist … und ich es immer nur n der Reaktion meiner Hunde erkennen konnte. Zum Glück haben sich die Hunde alle gut verstanden – aber angenehm ist auch etwas anderes!
    Ich bin im Dunkeln immer gut beleuchtet und auch leuchtend unterwegs – helle Stirnlampe, Warnjacke, Leuchthalsbänder an den Hunden. Der nette ältere Herr samt seinem Hund war immer total dunkel unterwegs – fand es aber toll, dass er mich immer schon aus der Ferne erkennen konnte und dann wusste, wer auf ihn zukommt. Auf meine Aussage, ich würde das auch gerne mal erleben hat er nur gelacht und gemeint, er glaube nicht, dass außer uns noch andere Hundehalter so früh unterwegs seinen und er bräuchte ja kein Licht, seine Augen wären noch gut 😉
    Ich finde die Kombination von Fahrrad und Flexi übrigens sehr unpassend – obwohl ich auch gerne mal Flexileinen nutze … aber dann kontrolliert!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

    1. Liebe Isabella,

      es ist wirklich ein bisschen unheimlich, wenn einem – wie aus dem Nichts – plötzlich irgendwelche Gestalten im Dunklen begegnen. Da ist es immer besser, wenn vor allem die Hunde gut beleuchtet sind. Vor allem, wenn die Hunde frei laufen, ist es wichtig, dass man sie rechtzeitig sehen kann.

      Ich bin auch kein absoluter Flexileinengegner. Wenn man sie bewusst einsetzt, dann können sie eine große Hilfe sein.

      Liebe Grüße
      Steffi

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