Eden Project in Cornwall – mit Boerne

Eden Project

Auf unserer diesjährigen Rundreise durch Großbritannien stand von Anfang an für uns fest, dass wir unbedingt einen Tag im Eden Project in Cornwall einplanen müssen. Wir hatten aus den Medien und dem Freundeskreis schon viel davon gehört und waren gespannt, was es dort alles zu sehen gibt.

Das Eden Project wurde im Jahr 2001 eröffnet und ist besonders für seine riesigen Gewächshäuser bekannt, in denen verschiedene Vegetationszonen simuliert werden. Immer noch sind die beiden Gewächshäuser des Eden Project, die größten der Welt!

Den Besuchern soll hier die Umwelt und die wichtige Bedeutung der Pflanzen (auch medizinisch) näher gebracht werden. In der Hoffnung, die Menschen besser aufzuklären und dass sie bewusster mit der Natur umgehen.

Wir planten unseren Besuch an einem Tag ein, als wir unser B&B wechselten, da es „fast“ direkt auf der Strecke lag. Auf der Homepage waren 4-5 Stunden Aufenthalt angegeben und das passte für uns sehr gut. Natürlich kann man auch noch länger bleiben. 

Die Eintrittspreise sind mit £27,50 schon sehr hoch, aber dafür bekommt man viel geboten und zahlt nicht noch extra für einen Parkplatz. Ein bisschen günstiger wird es, wenn man direkt ein Kombiticket für die Lost Gardens of Heligan bucht. Dafür hatten wir aber leider nicht genügend Zeit.

Hunde erlaubt

Boerne durfte (und musste) natürlich auch mit und so erkundigte ich mich im Vorfeld auf der Homepage des Eden Project über die Möglichkeit einen Hund mitzubringen. Wie ihr schon an der Überschrift erkannt habt, JA Hunde sind erlaubt. Nicht überall natürlich, aber außerhalb der Gebäude in den Gärten ist es überhaupt kein Problem, seinen Hund mitzubringen. Eintritt musste Boerne übrigens nicht zahlen. 

Es gibt eine Extraseite für Hundebesitzer, damit man sich ausführlich informieren kann. 

Besonders gut gefallen hat mir, dass es für Hundebesitzer – wenn erwünscht – extra überdachte Bereiche mit Sitzmöglichkeiten in der Nähe der Gebäude gibt. Auch gab es auf dem ganzen Gelände sehr viele Wassernäpfe für die Vierbeiner. 

Eden Project

Eden Project

Die beiden Gewächshäuser sind riesig und es gibt einige Tausend verschiedene Pflanzenarten. Der Besuch durch die beiden Gebäuden ist durch einen Rundweg sehr übersichtlich geregelt. Es gibt unheimlich viel zu sehen und zu Bestauen und so muss man pro Haus schon 1- 1,5 Stunden einplanen. Da Boerne ja draußen bleiben musste, was ich übrigens aufgrund der hohen Temperaturen im Inneren der Gewächshäuser, sehr gut finde, haben wir uns die Pflanzen nacheinander angeschaut. 

Eden Project
Eden Project

Auf dem Außengelände gibt es aber auch genug zu sehen und tolle Rundwege, die man entlang spazieren kann. Überall stehen Bänke (meist gibt es daneben noch einen Wassernapf;-)), die zum Ausruhen einladen. Wir hatten noch dazu richtig viel Glück mit dem Wetter! 

Einen kleinen negativen Punkt habe ich wohl, es war stellenweise (vor allem in der Nähe der Gastronomie) sehr hektisch und laut. So dass ich es vorgezogen habe, mit Boerne einen großen Bogen um diese Gegend zu machen. Für Hundebesitzer gibt es aber auch etwas ab vom allgemeinen Trubel eine Ecke mit Tischen und Bänken zum gemütlichen Essen.

Eden Project
Eden Project

Übrigens wurde hier auch schon James Bond gesichtet. Die Dreharbeiten für „Stirb an einem anderen Tag“ fanden hier im Eden Project statt.

Seid ihr schonmal dort gewesen? Auch mit Hund oder ohne? Wie hat es euch gefallen? Was war euer Highlight?

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