#3 Sehenswürdigkeiten im Dartmoor mit Hund – Prison Museum

Natürlich durfte für uns auch ein Besuch im Prison Museum in Princetown nicht fehlen. Hier haben wir schon im Vorfeld herausfinden können, dass Hunde sogar im Gebäude erlaubt sind. Die Parkplatzsuche war dann allerdings mit einem kleinen Hindernis verbunden. Auf der Straße, direkt neben dem Gefängnis hing ein riesiges Schild mit der Aufschrift: „Prison Museum“ und darüber das Schild „Visitor Carpark“. In letzter Sekunde erinnerten wir uns dann an einen Tipp (Danke an Michaela und Sven!!!;-)), dass es sich hierbei um den Besucherparkplatz des echten Gefängnis handelt und konnten noch rechtzeitig der Straße ein paar Meter weiter zum richtigen Besucherparkplatz vor dem Museum folgen.

Absolut hundefreundlich

Der Empfang war – wie überall in England – sehr freundlich und zuerst wurde Boerne natürlich mit einem Leckerchen bestochen. 😉 Danach kassierte man von uns den Eintritt von £3,50 pro Person und uns wurde die aktuelle Anzahl der Häftlinge im „echten“ Gefängnis auf der anderen Straßenseite mitgeteilt. Das Gefängnis gibt es bereits seit 1809, wurde aber seit dem ein bisschen modernisiert. 😉 Auch wenn der Ruf ein anderer ist. Es handelt sich bei dem Dartmoor Prison um kein Hochsicherheitsgefängnis mehr und heute sitzen dort hauptsächlich nur noch Wirtschaftkriminelle und keine gewalttätigen Straftäter mehr.

Flucht aus dem Knast

Besonders fasziniert hat mich aber eine Veranstaltung, die einmal im Jahr  vor dem Gefängnis stattfindet, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Es handelt sich hierbei um den „Dartmoor Prison Break“! Dabei müssen die Teilnehmer vom Gefängnis aus ohne Geld und nur mit ein paar vorher festgelegten Utensilien zu Fuß „fliehen“. Der Teilnehmer, der innerhalb von 12 bzw. 24 Stunden, die größte Entfernung (gemessen wird die Luftlinie) zurückgelegt hat, hat gewonnen. Während des Rennens haben – neben der Rennleitung – auch Freunde und Familien der Teilnehmer die Möglichkeit, den aktuellen Standort der Läufer per GPS zu überwachen. Einen Tunnel zu graben ist dabei übrigens ausdrücklich verboten. 😉

Die gleiche Art von Humor, d.h. sich nicht ganz so Ernst zu nehmen, bemerkt man auch im Museum. Dort sind viele Ausstellungsstücke von Handschellen über selbstgebauten Waffen, Kleidung und Uniformen sowie Unterlagen über berühmte Gefangene zu finden. Es gleicht oft einen Sammelsurium, einer wüsten Sammlung von Skurrilitäten und oft weniger einem richtigen Museum, wie wir es sonst kennen. Insgesamt war es schon interessant, aber doch waren die einzelnen Ausstellungsstücke recht durcheinander und ohne großartiges Konzept angeordnet. Ein Besuch lohnt sich aber dennoch allemal, da es viele interessante Geschichten zu entdecken gibt.

Die Figuren vor dem Haus wurden übrigens von Häftlingen hergestellt und wurden in dem Museum verkauft. 

Wenn ihr noch mehr Tipps für Sehenswürdigkeiten im Dartmoor mit Hund sucht, schaut mal hier und hier vorbei.

Habt ihr noch mehr Tipps für mich? Wo kann man im Dartmoor gut mit Hund hingehen? Was kann man für Sehenswürdigkeiten besichtigen?

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