Wandern mit Hund – Sugar Loaf – Wales

Da wir es lieben Berge zu erklimmen und auch Boerne immer ziemlich viel Freude daran hat die Welt zu erschnüffeln, haben wir uns in Wales eine tolle Wanderung ausgesucht. Wir waren nur ein paar Tage im Brecon Beacons National Park und mussten uns daher gut überlegen, welche Tour wir machen möchten. Zunächst stand natürlich der Pen y Fan auf Platz 1 unserer Liste, aber wir wussten nicht, ob sich das Wetter halbwegs hält und wir es rechtzeitig vor Wetterumschwung schaffen auf diesen höchsten Berg der Gegend zu wandern. Außerdem konnten wir diesen Berg schon jeden Abend vom Bett in unserem B&B aus beobachten.

Pen Y Fen

Da wir – auch wegen Boerne – eher ruhigere Wege bevorzugen, haben wir uns nun für Platz 2 unserer Liste entschieden. Die Wanderung auf den Sugar Loaf! Und das war auf jeden Fall die richtige Entscheidung für uns!

Der Sugar Loaf gehört zu der Berggruppe Black Mountains und ist dort immerhin einer der höchsten Berge mit 596 Metern. Von hier aus hat man einen tollen Blick über die Brecon Beacons und den Südwesten Englands.

Unsere Wanderung

Geparkt haben wir auf einem Parkplatz vom National Trust – dem Llanwenarth car park. Von dort aus konnten wir in Ruhe unsere Wanderung starten. Es gab eine tolle Hinweistafel und eine Karte hatten wir natürlich auch dabei. Gebraucht haben wir sie nicht unbedingt, da der Weg auf jeden Fall gut zu erkennen war.

Wir haben uns für einen Rundweg entschieden, der ungefähr 6,5 km lang ist und ungefähr 4 bis 5 Stunden dauert. Hunde sind natürlich auf dem Weg erlaubt. Ihr solltet nur wissen, dass es dort überall Schafe gibt. Boerne ist jetzt ein Hund, der grundsätzlich Abstand von diesen Tieren hält – sie sind ihm nicht so ganz geheuer. Ich würde sogar fast behaupten, dass er sehr großen Respekt vor den Tierchen hat. Ansonsten rate ich euch aber lieber dazu, eine Leine zu benutzen. Im hohen Farn erkennt man die Schafe nämlich nicht, bzw. die Hunde erkennen sie vor euch. 😉

Wir hatten dann doch ziemlich Glück mit dem Wetter und es war zwar ein bisschen bewölkt, aber dennoch angenehm warm. Die Wanderung verlief ein ganzes Stück mit schwacher Steigung, bis es zum Gipfel hin dann immer steiler wurde.

Vor allem das letzte Stück zum Gipfel war ziemlich steil und man musste sich vorsichtig einen Weg über Steine und Geröll suchen. Boerne hat das natürlich wieder mit viel Spaß gemeistert. Wir aber auch. 😉 Oben angekommen hatten wir eine tolle Aussicht. Die ganze Zeit über sehr viel Ruhe. Wir waren fast alleine unterwegs. Auf dem Gipfel haben wir dann noch eine kleine Gruppe Wanderer getroffen. Ansonsten waren stundenlang keine anderen Menschen zu sehen. Herrlich!

Sugar loaf

Hier wird mal wieder deutlich, dass Boerne wirklich kein Interesse an Schafen hat. Ich bin froh drum, so war die Wanderung für uns alle – vor allem für die Schafe – entspannt.

Der Rückweg verlief dann zunächst steil nach unten in ein Tal. Zuerst wieder über einen Geröllweg, später dann über einen schmalen Pfad durch hohes Farn. Die Wege waren – auch vom Gipfel aus – gut zu erkennen. Dann mussten wir aber noch einmal ein gutes Stück bergauf wandern, um wieder auf dem Parkplatz auszukommen.

Auf einen kleinen Bach sind wir auch gestoßen. Hier konnte Boerne ordentlich trinken (natürlich hatten wir aber auch genug Wasser dabei).

Die Wanderung war zwischendurch wirklich anstrengend, aber die Aussicht einfach die ganze Zeit über so schön, dass sich der Weg auf jeden Fall gelohnt hat!

Wer von euch war denn schon auf dem Sugar Loaf? Oder auf einem anderen Berg in den Brecon Beacons?

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