Gassigeschichte

#17 Gassigeschichte | Wie uns Halsband und Leine rissen

Boerne war schon einige Zeit bei uns, als wir mit ihm zum Wandern in die Berge Österreichs fuhren. Ziemlich am Anfang unserer Reise planten wir eine recht lange Wanderung. Boerne trug sein Geschirr und war natürlich an einer Leine gesichert. Er durfte zwischendurch immer mal wieder frei laufen und musste nur für kurze Abschnitte an die Leine. Wir waren ganz alleine unterwegs. Das genießen wir übrigens im Sommer immer sehr. Auf dem Gipfel angekommen machten wir eine kurze Pause, um uns für den Rückweg zu stärken. Und da passierte es dann!

Plötzlich war die Leine gerissen

Um Boerne zu sichern und aufzupassen, dass er sich nicht überschätzt und den Berg runterkullert, nahmen wir ihn an die Leine. Doch an diesem Tag riss die Leine plötzlich – als Boerne an ihr zog – und er war frei! Es ist zum Glück nichts passiert. Wir suchten uns einen schattigen Platz um zu versuchen, die Leine wieder zu reparieren. Das klappte natürlich nur notdürftig und das Stück Seil war eher dazu zu gebrauchen, Boerne und uns entgegenkommende Wanderer im Glauben zu lassen, dass er angeleint war. Aber das war immerhin besser als gar keine Leine dabei zu haben.

Zurück in der Ferienwohnung fiel uns zum Glück direkt unsere Notfallleine in die Hände, die wir vor lauter Aufregung ganz vergessen hatten.

Was lernen wir daraus?

Zur Not nehmen wir immer eine zweite Leine mit in den Urlaub. Ich meine, es gibt überall die Möglichkeit auch mal eine Leine zu kaufen, aber bei unserem Glück ist es entweder spät abends, wenn das passiert oder Wochenende und die Geschäfte haben zu. Reparieren konnten wir die Leine auch in der Ferienwohnung leider nicht mehr. Ich muss aber auch dazu sagen, dass es unsere erste Leine für Boerne war und ein ziemlich günstiges Exemplar. Inzwischen achten wir stark auf die Qualität und haben uns im Nachhinein gewundert, dass die Leine nicht schon viel früher gerissen ist. Ist euch das schonmal passiert?

Alle guten Dinge sind Zwei?!

Vor einem Jahr waren wir tatsächlich nochmal in dieser Situation. Wir hatten zu Weihnachten ein Paket mit einem Leinenset geschenkt bekommen und ich hätte auf mein Bauchgefühl hören und es nicht nutzen sollen. Ich wusste, dass das Set selbstgebastelt war (was eigentlich eine schöne Sache ist) und der Karabiner war sehr leicht und wirkte instabil. Naja, aber ich wollte für die Person, von der wir das Paket bekommen hatten, wenigstens ein schönes Video in der Natur machen. Also schnappte ich mir den Hund und zur Sicherheit auch das Herrchen (an eine zweite Leine dachte ich natürlich nicht, war ja auch nur für einen kurzen Spaziergang).

Wir hatten gerade ein Video gemacht und waren auf dem Rückweg, als es furchtbar knallte und unser kleiner Angsthund den Fluchtmodus aktivierte. Tja die Ringe rissen am Halsband und der Karabiner der Leine riss ebenfalls. Panisch konnte ich Boerne in letzter Sekunde im Fell packen, bevor er losgestürmt wäre. Wir haben ihn dann die letzten 3 Kilometer abwechselnd und fest umschlungen nach Hause getragen.

Halsband und Leine reißen

Angsthunde brauchen eine gute Sicherung

Seit dieser Situation ist für mich noch einmal deutlich geworden, dass ich bei Leinen, Halsbändern und Geschirren auf bewährte Hersteller oder kleine Manufakturen zurückgreifen muss, denen die Qualität und Sicherheit am Herzen liegt. Und natürlich kann man die Leinen und Halsbänder auch selber herstellen, muss dann aber unbedingt auf die Qualität der Zubehörteile achten.

Wenn es um die Sicherheit der Hunde geht, darf man nicht am falschen Ende sparen.

Ist euch schonmal die Leine gerissen?

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