Nessie haben wir natürlich auch getroffen – Schottlandreise

Wenn man in Schottland ist, muss man natürlich auch das berühmte Loch Ness besuchen. Und so übernachteten wir auf unserer Rundreise einige Tage in Fort Augustus, direkt am Kaledonischen Kanal. Der Kanal verbindet die Ost- und Westküste Schottlands und in Fort Augustus kann man beobachten, wie die Schiffe innerhalb einer Stunde insgesamt fünf Staustufen überwinden müssen. Wir haben uns die Zeit genommen und uns mit Boerne in ein Café, direkt an die Staustufen gesetzt und die Schiffe beobachtet. Wir hatten nämlich sehr viel Zeit vor Ort. Warum? Das habe ich euch hier schonmal erzählt. Aber es schadet nicht, das nochmal zu erwähnen. 😉

Wir hatten eine Autopanne! Unsere Bremsen spielten nicht mehr mit und so mussten wir unser Auto in Fort Augustus in eine Werkstatt bringen und einen Tag lang ohne Auto auskommen. Wir sind immer noch dankbar darüber, dass wir auf so hilfsbereite Menschen getroffen sind, die für uns Termine gemacht und vor allem unser Auto in Rekordzeit repariert haben. Die Fachwerkstatt in Inverness wollte uns nämlich frühestens in 4 Wochen einen Termin geben. Damit wäre die Reise an dieser Stelle für uns zu Ende gewesen. Aber wir hatten hier Glück und mussten so nur einen Tag überbrücken. Den Tag haben wir dann gut genutzt, um den kleinen Ort ausgiebig kennen zu lernen.

Loch Ness

Von unserem B&B aus spazierten wir am Kaledonischen Kanal entlang, in etwa 10 Minuten zum Loch Ness. Boerne musste hier allerdings an der Leine bleiben, damit er auf Höhe der Schleusen nicht ins Wasser fallen konnte. Er ist nämlich manchmal ein kleiner Tollpatsch und es wäre im durchaus zuzutrauen, dass er nicht schaut, wo er hinläuft und wir ihn dann aus dem Wasser fischen dürfen. 😉 Am Loch Ness angekommen, hatten wir einen tollen Ausblick auf den See. Hier konnte Boerne dann auch ein bisschen im flachen Wasser planschen, bevor es für uns auf eine einstündige Schiffstour ging.

Die Bootsfahrt war – auch dank des guten Wetters – herrlich! Boerne durfte kostenlos mitfahren und hat sich auf dem Schiff unter unsere Bank gelegt und geschlafen, während wir den spannenden Geschichten rund um Nessie gelauscht haben. Die Fahrt konnten wir direkt vor Ort buchen und wir hatten auch ziemlich Glück, dass wir ein fast leeres Boot erwischten. Wir sind eben immer früh unterwegs. 😉 Die zweite Tour des Tages schien schon deutlich besser besucht zu sein. Hier bekommt ihr nähere Informationen zu der Tour.

Hundefreundliche Menschen

Nach der Schiffsfahrt erkundeten wir weiter den kleinen Ort und trafen auf unzählige Souvenirläden. Hunde waren hier – natürlich – nicht erlaubt und so musste immer einer von uns mit Boerne vor der Tür warten, da wir Boerne auch nicht einfach vor dem Geschäft anbinden wollten. Da hätte ich viel zu viel Angst gehabt, dass er geklaut wird oder sich aus seinem Geschirr befreit und uns sucht. Aber das war auch alles kein Problem. Die meisten Geschäfte sind auch so voll gewesen, dass es schon eine besondere Herausforderung gewesen wäre, mit einem Hund den Laden zu betreten. Und man will ja auch in Ruhe gucken.

Übrigens wird es in Schottland auch nie langweilig, mit einem Hund vor der Tür zu warten. Man kann sich sicher sein, dass man in regelmäßigen Abständen auf den Vierbeiner angesprochen wird. Die Menschen sind alle sehr freundlich, ungefragt hat niemand unseren Boerne gestreichelt und die Frauen und Männer hielten auch immer ausreichend Abstand zum Hund und waren sehr rücksichtsvoll. Dafür wollten sie aber jeweils die gesamte Lebensgeschichte des Hundes kennenlernen. Das ist uns in Deutschland in diesem Ausmaß noch nie passiert, aber es war immer recht lustig gewesen. 😉

Im Anschluss sind wir dann noch außen um den Ort herumgewandert. Hier kann man sehr schön spazieren gehen und man trifft kaum auf andere Menschen, was für uns perfekt war.

Gegessen haben wir die Tage in Fort Augustus übrigens in einem tollen Pub „The Lock INN“, direkt an den Schleusen. Hier gab es leckeres Essen und Hunde waren in einem Teil des Pubs erlaubt. Obwohl es immer ziemlich gut besucht war, haben wir immer einen Platz bekommen und Boerne konnte sich unter den Tisch legen und sich von dem anstrengenden Tag erholen. 😉

Seid ihr denn schonmal am Loch Ness gewesen? Vielleicht sogar in Fort August? Was habt ihr vielleicht noch für Tipps?

Natürlich haben wir von dort aus auch Ausflüge gemacht, nachdem wir unser Auto wieder zurück hatten. Über unsere Tour nach Inverness berichte ich euch hier.

 

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