Roadtrip mit Hund – was gehört in den Hundekoffer?

Boerne am Strand

Im August haben wir uns auf einen 3 wöchigen Roadtrip mit Hund durch England und Schottland begeben. Es war das erste Mal, dass wir zusammen so viele Kilometer mit Boerne im Auto unterwegs waren und es galt schon von Anfang an einiges zu beachten. Natürlich bekommt auch Boerne seinen eigenen Hundekoffer bzw. seine eigene Tasche.

Die wichtigste Voraussetzung ist natürlich erst einmal, dass der Hund ein guter Beifahrer ist ;-). In Boernes Fall ist das überhaupt kein Problem. Er kann stundenlang im Auto schlafen und ist im allgemeinen ein ruhiger und gelassener Mitfahrer. Dafür mussten wir aber bedenken, dass Boerne immer im Kofferraum mitfährt, da dieser entsprechend gesichert ist und wir unser ganzes Gepäck somit auf der Rückbank unterbringen mussten. Hauptsache der Hund hat den meisten Platz auf unserer Fahrt ;-).

Boerne im Kofferraum.

Was gehört alles in den Hundekoffer?

Wir hatten wieder einmal viel zu viel für Boerne mit. Aber besser zu viel als zu wenig. Für die nächste Reise weiß ich aber besser, was wir brauchen und was wir auch ruhig zuhause lassen können.

Hier mal Boernes Sachen, die wir bei der nächsten Reise einpacken werden, im Überblick:

  • Hundekissen: Das Hundekissen darf natürlich nicht fehlen und wir haben es auch eine Woche vorher schon nicht mehr gewaschen, damit er sich nicht an dem Geruch stört. Das Kissen durfte dann auch während der Fahrt bei Boerne im Kofferraum mitfahren.
  • Hundedecke: Die Hundedecke haben wir ebenfalls dabei gehabt, damit wir sie in unseren Unterkünften, unter das Kissen legen konnten (als kleinen Schmutz-Hundehaar-Schutz).
  • 2 Näpfe: Wir hatten einen großen und einen kleineren Napf aus Edelstahl dabei. Der kleine Napf war jeden Tag gut im Rucksack oder Auto verstaut, so dass wir Boerne jederzeit Wasser anbieten konnten. Es gibt auch praktische Näpfe zum Falten, aber das war für uns überflüssig.
  • Eine 1,5-Liter Wasserflasche, die wir auf Wanderungen immer mit frischem Wasser für Boerne füllen konnten, auch wenn er lieber aus dreckigen Pfützen trinkt. So hatten wir wenigstens mehr Gewicht im Rucksack – da lohnt sich der anstrengende Weg mehr ;-).
  • Hundefutter: Ich habe das Futter vorher genau abgewogen und zusätzlich noch Futter für eine Woche mehr eingepackt, was sich im Nachhinein eindeutig als unnötig herausstellte. Man muss nicht so viel zusätzliches Futter einpacken. Es hat nur Platz im Auto weggenommen und im Notfall bekommt man auch in England und Schottland an jeder Ecke Hundefutter. Das war halt ein bisschen übertrieben. Aber lieber zu viel als zu wenig ;-).
  • Leckerchen: Auch Leckerchen habe ich im Überfluss eingepackt. Hier gilt ebenfalls: Leckerchen bekommt ihr an jeder Ecke und eine normale Ration für die entsprechende Anzahl an Tagen reicht vollkommen aus.
  • Geschirr und Halsband: Wir haben jeweils 2 Geschirre und Halsbänder dabei gehabt. Nur für den Notfall, falls mal eines kaputt geht oder zwischendurch gewaschen werden muss.
  • Leinen: Wir hatten zwei Leinen dabei, da uns schonmal eine Leine gerissen ist und wir diesmal vorbereitet sein wollten.
  • Handtücher: Ja der Hund kann in Schottland und England sehr nass und dreckig werden ;-). Wir hatten nur zwei Handtücher dabei und das war eindeutig zu wenig. Im nächsten Urlaub packen wir auf jeden Fall mehr ein!
  • EU-Heimtierausweis: Diesen solltet ihr auf Reisen mit dem Hund immer dabei haben.
  • Adressanhänger: Wir haben an Boernes Geschirr & Halsband immer einen Anhänger mit unserer Adresse und Telefonnummern sowie einer kurzen Erklärung zum Hund in der entsprechenden Landessprache auf einem kleinen Zettel befestigt.
  • Zeckenzange: Die haben wir für den Notfall auch immer dabei.
  • Hundebeutel: Auch hier haben wir für die drei Wochen genügend mit.
  • Spielzeug: Dieser Punkt fällt bei uns komplett weg, da Boerne nicht mit Spielzeug spielt und sich gar nicht dafür interessiert – leider.
  • Medikamente: Hier haben wir für den Notfall nur ein Ohrenspray für Boernes Schlappohren eingepackt. Und auch Vaseline für die Pfoten.

Was muss man noch beachten?

Natürlich muss man vor der Einreise mit Hund nach Großbritannien noch einiges beachten. So ist es wichtig, dass der Hund gechipt ist und die entsprechende Nummer im EU-Heimtierausweis eingetragen ist. Auch muss der Hund mindestens 21 Tage vor der Einreise gegen Tollwut geimpft sein und 1-5 Tage vorher auch noch vom Tierarzt Entwurmt werden. Ich kann auch nur jedem Empfehlen, überprüfen zu lassen, wo sich der Microchip beim Hund befindet, damit man ihn an der Pet Reception schnell findet.

Hier findet ihr die Liste zum Packen des Hundekoffer zum Ausdrucken und abhaken: Checkliste für den Roadtrip mit Hund nach Großbritannien

Für Boerne ist es immer toll, wenn er mit uns verreisen darf und wir versuchen dies auch immer bei unserer Urlaubsplanung zu berücksichtigen und den Urlaub so hundegerecht wie möglich zu planen.

Was würdet ihr denn noch für den Hund einpacken? Haben wir etwas vergessen? Wie kann ich die Liste noch ergänzen oder verändern?

 

Du magst vielleicht auch

5 Kommentare

    1. Dankeschön! Es kommen auf jeden Fall noch weitere Beiträge zu unserer Reise! 🙂

      Ein Zusammenhang mit dem Münster Tatort besteht bei der Namensgebung auf jeden Fall und ist absolut kein Zufall!!! Wir lieben den Münster Tatort und der Name passte einfach zu unserem Hund! 😉

  1. Der Blog ist wunderschön geworden. Ich liebe dein Theme. Ich kenne es gut. Dein Logo ist richtig hübsch geworden. Ich bin ganz gespannt, wie sich dein Blog in den nächsten Monaten entwickelt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.