Auf den Spuren Agatha Christies – Burgh Island

Wir haben in England „Das Böse unter Sonne“ gesehen! Ein bisschen haben wir es darauf aber auch angelegt. Dafür führte uns unser Weg nämlich  nach Bigbury-on-Sea in Devon. Denn hier wohnte Agatha Christie des Öfteren in einem ganz besonderen Hotel eines guten Freundes von ihr – Archie Nettleford – auf Burgh Island. In dieser Zeit ließ sich Agatha Christie zu einigen ihrer Romane inspirieren. Unter anderem handeln ihre Bücher „Das Böse unter der Sonne“ und „Und dann gab es keines mehr“ von der kleinen Gezeiteninsel mit dem gleichnamigen Hotel. 

Natürlich wurde hier ebenfalls die Verfilmung von „Das Böse unter der Sonne“ mit Hercule Poirot gedreht. Und wer auch noch das dazugehörige Playstation-Spiel schon einmal gespielt hat (so wie ich ;-), der kennt die Insel nun schon ziemlich gut! Denn auch für das Spiel diente die kleine Insel mit dem berühmten Hotel als Vorlage. 

Bei Ebbe kann man das – nicht ganz günstige – Hotel zu Fuß über den weitläufigen Strand erreichen. Hier sind Hunde an verschiedenen Abschnitten erlaubt. Die Schilder geben einen genauen Hinweis darüber. Wir sind mit Boerne einfach auf direktem Weg zum Hotel gelaufen. Eigentlich schade, dass gerade Ebbe war, denn sonst hätten wir mit einem ganz besonderen Gefährt fahren können: Einem echten Sea Tractor! 😉 – der auch in den Romanen vorkommt!

Aber auch ohne die Fahrt mit dem außergewöhnlichen (nicht unbedingt schönen;-)) Gefährt, hat sich ein Besuch der Insel absolut gelohnt. Das Hotel selber ist gut vor neugierigen Blicken abgeschirmt, aber die Insel kann man ohne weiteres – auch mit Hund – erkunden. 

Natürlich dürfen auf einer englischen Insel (und ist sie noch so klein) keine Geister fehlen. Auch Burgh Island wird einmal im Jahr von einem Geist besucht. Immer in der dritten Augustwoche – gut, dass wir 2 Wochen eher dort waren!!! – spukt der Geist von Tom Crocker auf der Insel herum. Der Pirat ist dort – genau vor der Tür des Pilchard Inn (einem Pub von 1336) – erschossen worden und treibt seit dem sein Unwesen auf der Insel. Zum Glück aber nur eine Woche lang. 😉

Vorbei geht es weiter an einem Tennisplatz und einem Hubschrauberlandeplatz zu der Ruine einer kleinen Kapelle. Dort lebt auch heute noch der Geist einer der Mönche aus der Vergangenheit. Ob der auch nur einmal im Jahr auftaucht, ist mir nicht bekannt. 😉

Von oben hat man einen herrlichen Blick auf die Umgebung, den Strand und das Meer! Hunde gehören hier übrigens unbedingt an die Leine.

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