Schottland & England – 5 Tipps zur Planung der Reiseroute

Boerne auf dem Ben Lomond

Erste Überlegungen zur Planung der Reiseroute

Wir haben ursprünglich geplant nur in Schottland Urlaub zu machen. Bei der Planung unserer Reiseroute und speziell bei der Planung der Anreise haben wir dann allerdings beschlossen, dass unsere Überfahrt mit dem Auto durch den Eurotunnel erfolgen soll. Für uns erschien das der stressfreiste Weg zu sein. Und es stellte sich auch heraus, dass wir damit recht hatten. Somit entschieden wir uns aufgrund der Fahrdauer nach Schottland für einen Zwischenstopp in England.

Uns war es sehr wichtig, dass wir nicht zu lange Fahrtzeiten haben. Natürlich konnten wir jederzeit Pausen einlegen, aber dennoch ist es weder für uns Menschen, noch für das Tier angenehm, den ganzen Tag im Auto zu verbringen. Daher planten wir unsere Reiseroute über die Fahrzeit zu den verschiedenen Orten und entschieden uns im allgemeinen nicht länger als 4-5 Stunden im Auto unterwegs zu sein. Das hat soweit auch ziemlich gut geklappt. Wichtig ist, einen Routenplaner in der Nähe zu haben und die einzelnen Orte immer direkt einzugeben. So kann man schnell eine realistische Fahrzeit erhalten.


Tipp 1: Arbeitet bei der groben Planung der Reiseroute auf jeden Fall mit einem Navi. Gebt die Entfernungen ein und lasst euch die Fahrzeit berechnen. Vor allem in Schottland, aber teilweise auch in England, gibt es keine bzw. kaum Autobahnen und oftmals benötigt man für eine bestimmte Strecke deutlich länger, als es z.B. im Vergleich in Deutschland der Fall wäre. Da kann man sich leicht verschätzen.


 

B&B oder doch lieber eine Ferienwohnung?

Wenn wir mit Boerne verreisen, müssen wir natürlich noch weitere Dinge beachten, die nicht wichtig sind, wenn wir nur zu zweit und ohne Hund unterwegs sind. Bisher haben wir mit Boerne unseren Urlaub nur in Ferienwohnungen oder Ferienhäusern verbracht. Danach schauten wir natürlich auch in England und Schottland als erstes. Fündig wurden wir hier leider nicht, da wir ja nunmal eine Rundreise planten und nicht vorhatten, länger als 5 Tage an einem Ort zu bleiben. Die meisten Ferienhäuser und -wohnungen, bieten eine Vermietung aber erst ab 7 Tagen an.

Loch Ness

Also buchten wir letztendlich überwiegend B&Bs und Hotels. Diese hundefreundlichen Unterkünfte stelle ich euch natürlich auch noch ausführlich vor.


TIPP 2: Bucht die Unterkünfte von zuhause aus vor der Reise, da ihr spontan nie sicher sein könnt, ob euer Hund in der nächstmöglichen Unterkunft erlaubt ist. Auch ist es vor allem in beliebten Städten von Vorteil, da hier in der Hauptsaison (wir waren im August dort), kaum noch Zimmer zu bekommen waren. Bucht daher auf jeden Fall rechtzeitig!


Wir haben uns also verschiedene Unterkünfte rausgesucht und diese dann nach und nach angeschrieben und einfach nachgefragt, ob wir unseren Hund mitbringen dürfen. Oftmals war die Auskunft auf der Homepage nicht ausreichend. Viele B&B-Inhaber antworteten aber direkt. Meist waren Hunde natürlich erlaubt und einige wenige wiesen darauf hin, dass Hunde leider nicht erwünscht sind, da z.B. der eigene Hund leider nicht mit fremden Hunden kompatibel ist ;-). Zusammendfassend kann man hier aber auf jeden Fall sagen, dass wir immer sehr freundliche und vor allem schnelle Rückmeldungen beokmmen haben.


TIPP 3: Lasst euch bei der Planung nicht von einfachen „altmodischen“ Homepages abschrecken oder davon, dass dort nicht ausdrücklich geschrieben steht: „Dogs allowed“. Schreibt eine kurze Mail an die Unterkunft und fragt einfach nach. Sehr oft ist es kein Problem, einen Hund mitzubringen.


Zusammengestellt und gebucht haben wir unsere Reise Station für Station. Als erstes buchten wir die Fahrt durch den Eurotunnel, danach die 1. Unterkunft, dann die 2. Unterkunft usw.. Natürlich haben wir uns vorher schon grob überlegt, welche Gegenden wir bereisen möchten, aber wir mussten teilweise auch flexibel reagieren und die ein oder andere Station umplanen, da wir entweder kein B&B in der Gegend bekommen haben oder die Wunschunterkunft nur zu einem anderen Zeitpunkt (einen Tag vorher oder später) verfügbar war.


TIPP 4: Bucht eure Stationen zusammenhängend, nacheinander und seid flexibel! Findet ihr in einer Gegend keine freie Übernachtungsmöglichkeit? Dann schaut euch einfach nochmal die Karte an und plant vielleicht eine neue Station. Das ist nur möglich, wenn ihr die folgenden Orte nicht schon durch Buchungen festgelegt habt.


Wie lange bleiben wir an einem Ort?

Für uns stand bei der Planung der Reiseroute fest, dass wir möglichst viel erleben wollten. Aber macht es Sinn, jeden Tag an einem anderen Ort zu sein? Ist das noch Erholung? Für uns stand fest, dass wir mindestens 3-4 Nächte an einem Ort verbringen wollten. Ganz geklappt hat das allerdings nicht. Auf der Rückreise habe wir einen Stopp mit zwei Nächten und einen Halt mit einer Übernachtung gemacht. Sonst hätten wir doch zu lange Strecken fahren müssen. Außerdem muss man immer ein bisschen an das schottische Wetter denken. Wir hatten wirklich Glück und viele sonnige Tage. Aber das kann auch anders aussehen und auch mal mehrere Tage am Stück regnen. Ist man nur eine Nacht an einem Ort, verpasst man durch das schlechte Wetter möglicherweise einiges. Außerdem hat man immer die Möglichkeit von den verschiedenen Unterkünften aus, in die benachbarten Gegenden zu fahren.


Tipp 5: Plant die Reiseroute so, dass ihr mindestens 3-4 Nächte an einem Ort verbringen könnt. Ansonsten wird es doch ein sehr stressiger Urlaub, wenn man bedenkt, dass man das Gepäck für mehrere Wochen dabei hat und an jeder Unterkunft aus dem Auto räumen muss. Außerdem kann man auf diese Weise die Orte und Gegenden schöner erkunden und kennenlernen.


Habt ihr noch Tipps, die man bei der Planung einer Rundreise durch Großbritannien beachten sollte?

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